Wie bereits mehrfach erwähnt regt Corona die Kreativität und Flexibilität an. Das zeigte sich auch beim Schulanfang. Wie bereits im vergangenen Jahr fanden auch dieses Jahr am vergangenen Mittwoch zwei lebendige Gottesdienste zum Schulanfang im Archegarten bei bestem Wetter statt. Zu beiden Gottesdiensten waren über 20 Schulkinder mit ihren Eltern, Großeltern, Paten und Geschwistern gekommen und hatten bei fröhlichen Bewegungsliedern und dem Sockentheater mit der Hummel Bommel ziemlich viel Spaß. Sie saßen auf Klappstühlen oder Picknickdecken, standen auf der Wiese und genossen diesen schönen Ort. Am Ende des Gottesdienstes wurde jedes Schulkind und seine Familie gesegnet. Wir hoffen sehr, dass es euch gefallen hat und ihr durch Gottes Segen gestärkt und ermutigt den Weg in euer Schulleben könnt. Wir sagen zudem DANKE für die Kollekte in Höhe von 383,60 €, die für die Ausbildungshilfe ist.

Open Air Feeling zog in den Archegarten ein als die Vollmarshäuserin Julia Maria Klein mit ihrer starken klaren Stimme am letzten Samstagabend sang. Der Frauenausschuss der evangelischen Kirchengemeinde Vollmarshausen hatte eingeladen und gut 35 Frauen waren mit Campingstühlen, Picknickdecken und Fingerfood gekommen, um ihr zuzuhören und teilweise sogar mitzusingen. Julia Maria Klein interpretierte zahlreiche Lieder über und von starken Frauen neu. Sie sang auch eigene Lieder über das Mutterdasein, die sie schon auf zwei Alben veröffentlicht hat. Die Stimmung bei Sekt und später im Fackelschein war ausgelassen und fröhlich. Singen und Schnuddeln tun einfach der Seele gut, das hat man an dem gemeinsamen Abend wieder einmal gemerkt.

Haben Sie, hast du Lust am Sonntagnachmittag in Gemeinschaft leckeren selbst gemachten Kuchen zu essen und eine gute Tasse Kaffee zu trinken? Dann komm beim Sonntagscafé in der Arche vorbei. Im neuen Jahr geht es weiter am 15. Januar und 12. Februar. Jung und alt sind willkommen. Es gibt kein Programm, nur Zeit zum Schnuddeln und genießen. Und das alles gegen Spende.

„Alle Dorfbewohner*innen in Düsterwald schlafen. Doch nicht alle! Ein paar der Dorfbewohner*innen sind gar keine Menschen, sondern Werwölfe! Sie schleichen durchs Dorf und suchen nach einem nächsten Opfer….“ So oder so ähnlich erzählten die verschiedenen Spielleiter*innen im Laufe des Spieleabends die Geschichte vom Dorfleben in Düsterwald. Vierzehn Jugendliche und junge Erwachsene haben sich dort letzte Woche im Archegarten am Lagerfeuer zum gemeinsamen Spielen und Diskutieren getroffen. Das Diskutieren über Verdächtigungen, Vermutungen und Hypothesen, das ist es, was an dem Spiel „die Werwölfe aus Düsterwald“ am meisten Spaß macht. Und man lernt sich dabei wirklich gut kennen. Dazu gab es Stockbrot, Marshmallows und Obst. Bei Vollmondschein kam so eine richtig ausgelassene Stimmung auf. Und alle waren sich einig: das müssen wir nochmal wiederholen!

Am zweiten Oktoberwochenende machten sich 12 wanderfreudige Männer und Frauen von Vollmarshausen auf den Weg nach Melsungen, um sich bei herrlichem Herbstwetter in farbenprächtigen Wäldern mit dem Thema „Dankbarkeit“ zu beschäftigen. Ein Bibeltext aus dem Alten Testament leitete uns durch den Tag. Wir sangen, beteten, schwiegen, ließen unsere Gedanken und Augen schweifen und tauschten uns miteinander aus. Angekommen in Melsungen nach 22 Kilometern kehrten wir ein und verbrachten einen fröhlichen und beschwingten Abend. Nach unruhiger Nacht – uns war nicht bewusst, wie laut und lang Güterzüge sind – machten wir uns nach einer Andacht bei Morgennebel an der Fulda auf den Rückweg. Unseren Austausch des Vortages konnten wir an diesem sonnigen Tag dankbar vertiefen. In Wellerode kehrten wir zum Abschluss erneut ein und waren uns alle einige: diese beiden Tage haben uns für unseren Alltag enorm gestärkt. Und: nächstes Jahr wollen wir wieder am 2. Oktoberwochenende pilgern. Vielleicht magst du dabei sein?  Dann schreib es dir schonmal auf und melde dich dann nächstes Jahr an.

Wir freuen uns bereits jetzt auf diese besondere Auszeit.

Was echte Gastfreundschaft bedeutet, das durften wir von der evangelischen Kirchengemeinde mit den fünf Tauffamilien beim Tauffest am Naturfreundehaus erleben. Trotz mal wieder grauem Himmel und keinen guten Aussichten für Regenfreiheit wurden wir freundlich lächelnd und positiv gestimmt von den Naturfreunden empfangen, die alles bestens vorbereitet hatten, damit wir unser Tauffest feiern konnten: Der Taufplatz war hergerichtet. Tische, Bänke und Zelte waren aufgebaut. Im Grill begann die Holzkohle vor sich hin zu glühen. Die Getränke standen gekühlt bereit. Auch der warme Kaffee fehlte nicht. Und: für jeden Täufling hatten die Naturfreunde ein Lebensbäumchen vorbereitet, das ihnen nach der Taufe überreicht wurde.

Als die erste Tauffamilie um 10 Uhr kam, waren die wunderschönen und berührenden Klänge der Jugendband der katholischen Kirchengemeinde weit über den Platz hinaus zu hören. Mit ihrer religiösen Musik, gaben sie den einzelnen Taufgottesdiensten nicht nur einen festlichen Rahmen, sondern auch Tiefe. Es war einfach wunderschön!

Nacheinander fanden die Taufen statt. Jede Familie hatte ihre eigene Zeit und ihren ganz eigenen individuell gestalteten Gottesdienst. Die Atmosphäre am Taufbecken war dicht und locker zugleich und man könnte spüren, dass gerade unter dem Blätterdacht der hohen Bäume, Gott näher zu sein scheint.

Wir sagen DANKE allen, die dieses Fest vorbereiteten und mitgestalteten. Es war so schön, dass wir nächstes Jahr wieder ein Tauffest am Naturfreundhaus anbieten wollen. Vielleicht mag sich die eine oder der andere den Termin ja bereits vormerken: Sonntag 17.7.2022 um 11 Uhr. Und dann hoffentlich endlich mal bei Sonnenschein.

In Eigenreise trafen die zehn Frauen auf der kleinsten ostfriesischen Insel Baltrum ein und verbrachten fünf fröhliche Tage mit Gott, sich selbst und einer tollen Gemeinschaft bei bestem Wetter. Alles war einfach rundum gelungen: die Unterkunft, das leckere Essen, der herrliche Sonnenschein, die Morgenandachten am Strand die aufgehende Sonne im Blick, die intensive, kreative Auseinandersetzung mit biblischen Geschichten zum Thema: Träume und Sehnsucht, die freien Nachmittage gefüllt mit Strandspaziergängen und Kaffee, Kuchen oder Aperol, die Abendandachten und die schönen Abendprogramme, bei denen wir uns teilweise kaputtlachen mussten, die guten Gespräche, das herzliche Miteinander. Alles in allem war die Freizeit, die Frauen aller Generationen verband, einfach nur wunderschön.

„Das wollen wir wieder machen!“ Da waren sich alle einig. Vielleicht willst Du auch mal mit ans Meer?

Wir freuen uns sehr, dass wir am 9. Mai die Konfirmation von Johanna Bruhns, Jana Koch, Hanna Schäfer, Inka Peter und Tyra Nel feiern konnten, die sich im vergangenen Jahr entschieden hatten, ihre Konfirmation auf 2021 zu verlegen. Bereits am Sonnabend gab es vor der Kirche eine Abendmahlsfeier im kleinen Kreis. Der Platz vor der Kirche unter blühenden Bäumen und mit festlich geschmücktem Eingang war einladend und ließ uns auf besondere Weise in den kleinen Familiengruppen und doch als Gemeinschaft die Bedeutung des Abendmahls hautnah erleben. Der nächste Tag lockte uns mit Kaiserwetter zum Gottesdienst. Festlich gekleidet und angemessen aufgeregt kamen die fünf jungen Frauen mit ihren Herzensmenschen zur Kirche und durften eine sehr persönliche Konfirmation erleben. Der Kirchenvorstand gratulierte ihnen von Herzen zu diesem Ereignis. Das Wetter lud im Anschluss dazu ein, noch ein wenig vor der Kirche zu verweilen und sich dort auf Abstand zu gratulieren und zu begegnen. Natürlich ist es schade, dass dann zuhause keine große Gartenparty stattfinden konnte. Doch bestimmt gibt es eine after-konfirmations-party im Sommer. Wir freuen uns, dass ihr einen gelungenen Tag hattet und wünschen euch Gottes gute Begleitung auf allen Wegen.

Liebe Vollmarshäuser,

das Osterfest liegt hinter uns und die Botschaft von Jesus: „Ich bin zurück! Ich bin immer für euch da!“ hallt noch nach. Mit vielen verschiedenen Veranstaltungen und Entdeckungsorten feierte die Kirchengemeinde Vollmarshausen das Osterfest.

Einige Vollmarshäuser nutzten die Gelegenheit um ein „Jesus-Selfie“ zu machen. Etwas versteckt, auf Grund des wenig österlichen Wetters, stand Jesus am Feldweg bereit und hat sich über jede Begegnung gefreut. Wie es sich für Ostern gehört, wurde er sogar schon ab Gründonnerstag gesucht. Ab Ostersonntag stand er dann bereit und grüßte die Spaziergänger*innen. Viele lachten ihm zu, bestaunten ihn und ganz Mutige machten sogar ein Bild mit ihm. Ein Jesus zum Anfassen.

In der nächsten Zeit wird sich dieser Jesus wieder etwas rarmachen. Punktuell wird er sicher nochmal auftauchen, so wie er seinen Jüngern und andern Menschen nach seiner Auferstehung begegnet ist. Verraten werden kann, dass er sich zu Himmelfahrt noch mal ganz sicher sehen lässt. Es bleibt spannend …

Jessica Kickstein

Sehr flexibel mussten wir uns in diesem Jahr zeigen bei der Planung und Durchführung aller Gottesdienste in der Karwoche und an Ostern. Da wir aber voller Dankbarkeit waren, überhaupt Gottesdienst feiern zu können, machte uns allen das nichts aus. So können wir auf eine Reihe schöner und gut besuchter Gottesdienste zurückblicken, die alle vor der Kirche stattfanden, Gott sei Dank bei gutem Wetter. Gründonnerstag war ein Fest für alle Sinne. Der in der Mitte schön gedeckte Sedertisch, an dem die Konfirmand*innen saßen, und um den sich die Gemeinde im Kreis stellte, war beeindruckend. Karfreitag kamen viele, um der Passionsmusik zu lauschen und die Worte der Bibel gestaltet gelesen, zu erleben. Erstaunt waren wir wie viele sich in aller Frühe am Ostersonntag auf den Weg zur Kirche gemacht hatten. An diesem Morgen schwieg auch der Wind, der uns die Tage zuvor kräftig durchgepustet hatte. So brannte das Osterfeuer so ruhig, dass wir an ihm die Osterkerze und die zahlreichen kleinen Kerzen entzünden konnten. Um 11 Uhr im Familiengottesdienst feierten wir spritzig und lebendig die Auferstehung Jesu und die Kinder und auch die Erwachsenen wurden von der österlichen Freude ergriffen. Am Ostermontag öffnete um 12 Uhr der Ostergarten in der Kirche, der die Besucher*innen zu einem kreativen und interaktiven Rundgang einlud. Wer ihn ging, war bewegt und erfüllt und sehr dankbar.

Schön, dass so viele mitgewirkt haben und gekommen sind, dass das Osterfest gefeiert werden konnte.

Rezept:

Man nehme:

  • Acht fleißige Heinzelmädchen und ein fleißiges Heinzelmännchen des Seniorenausschusses
  • viel Kreativität, Engagement und Spaß daran, anderen eine Freude zu machen
  • über 30 liebenswerte Frauen vom Frauenkreis, die sich gern beschenken lassen 

·        Man tue alles in eine Schüssel und rühre gut um.

… und fertig ist er – der Frauenkreis DAHEIM

Der Lockdown ließ es nicht zu, dass wir uns zu unseren 14tägigen Frauenkreistreffen in der Arche treffen konnten. Wie können wir trotzdem mit den Frauen in Verbindung bleiben? Diese Frage stellte sich der Seniorenausschuss in seiner Sitzung im Januar. Die Mitarbeiter*innen hofften natürlichen, nach Ostern wieder mit den Treffen beginnen zu können. Doch was geschieht in der Zwischenzeit?

Sie war schnell geboren, die Idee vom „Frauenkreis DAHEIM“. Pünktlich zu ihrer eigentlichen Gruppenstunden sollten die Frauen ein kleines Päckchen erhalten mit einer Andacht, Kaffee und Kuchen und einer Überraschung. Vier Termine wurden festgelegt und dann ging es ans Werk. Da wurden Andachten geschrieben, Kuchen gebacken und für Kaffee und kleine Überraschungen gesorgt. Mechthild Gundelach und Elisabeth Bartsch hatten dann die Aufgabe, diese Sachen in kleine Päckchen zu packen. Von dort konnten sie von den Mitarbeiter*innen des Seniorenausschusses abgeholt und an die Frauen verteilt werden. Ach was war die Freude bei den Damen groß, als sie ihre Päckchen erhielten. Und dann kam immer wieder die Frage: „Wann geht es denn in der Arche weiter?“ „Im April, nach Ostern“, lautet die hoffnungsvolle Antwort.

Herzlichen Dank für diese wundervolle Idee vom Frauenkreis DAHEIM. Dem Seniorenausschuss sei gedankt für das Herstellen und Verteilen der Päckchen. Gern zeigen wir ein Foto aus der Werkstatt von Mechthild Gundelach und Elisabeth Bartsch.

Ein Termin zum Frauenkreis DAHEIM steht noch aus. Am 24. März werden Sie wieder bis spätestens 14.30 Uhr ein kleines Päckchen gebracht bekommen. In diesem Päckchen finden Sie alles, um eine schöne besinnliche Kaffeestunde in Ihrem Wohnzimmer oder Ihrer Küche zu feiern.

Ab dem 7. April hoffen wir, dass wir uns wieder 14tägig zu unseren fröhlichen und gemütlichen Nachmittagen in der Arche treffen können. Gern können Sie sich diesen Termin schon vormerken.

 

 

Klasse, dass ihr beim Spätsommerfest gewesen seid und mit uns den ganzen Nachmittag und Abend das Leben gefeiert habt. Dank vieler helfender Hände, sehr engagierter Menschen und kreativer Köpfen, war unser Fest ein Erfolg.

Danke der Ideengeberin, den Planenden, den Auf- und Abbauenden, den Kuchenbäckerinnen, den Verkäufer*innen und Einkäufer*innen von Kaffee, Limo, Wasser, Bier, Sekt und Wein, den Jedermännern, der Abseilfrau, der Gemeinde Lohfelden für die Holzbuden, den Fotografen, den Menschen im Kassenhäuschen, dem Team der Kinder- und Jugendarbeit, dem Spielraumtheater, den Verantwortlichen für Worte und Musik beim Gottesdienst, dem Abseilanschnallteam, dem Blasorchester Wellerode, Six5Zero, den Putzenden, denen, die, die tollen Preise für die Tombola besorgten und denen, die sie spendeten. DANKE an alle aus den Ausschüssen und dem Kirchenvorstand, die dazu beigetragen haben, dass wir viele Stunden so fröhlich beisammen sein konnten und gerne an das Fest denken.

…am 28. Februar am Spätnachmittag auf dem Hof Gundelach aus, als wir endlich den ersten Gottesdienst seit dem 3. Advent feiern konnten. Über 100 Menschen aller Generationen mit Kinderwagen, Fahrrad, zu Fuß und mit dem Rollator hatten sich bei klarem, kühlem Wetter auf den Weg gemacht. Christian Schneider und seine Familie verwöhnten uns mit wunderbaren musikalischen Klängen, die Herz und Seele wärmten. Die Kirchensänger*innen ließen ihre schönen Stimmen erklingen und regten uns zum Mitsummen an. Das Gottesdienstteam samt Pfarrerin lud ein, über die Worte der Emmausjünger „Herr, bleibe bei uns, denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneigt.“ nachzudenken.

Auf dem Pflaster des Gundelachschen Hofes war eine ganz besondere Atmosphäre zu spüren, die jede*n berührte und bewegte. Danke für diesen Start in das Wiederaufnehmen der Sonntagsgottesdienste. Ein besonderer Dank geht an die Familie Gundelach, die dieses Erleben möglich gemacht hat.

Der Männerausschuss hatte zu einem geführten Spaziergang über den Impulsweg am Sonntag den 18. Oktober eingeladen.

Nach einer kurzen Vorstellung des am 2.10.2020 eingeweihten Impulsweges begaben sich etwas mehr als 20 Spaziergängerinnen und Spaziergänger auf dem Impulsweg auf die Spur des Lebens. An allen zehn Stationen nahm sich die Gruppe Zeit die Bibelverse, die Impulse und die angeregten Aktionen auf sich wirken zu lassen. Auf dem Weg zwischen den einzelnen Stationen bestand ausreichend Zeit die Natur, die wunderbaren Aussichten auf Lohfelden und die Söhre zu genießen. Es wurde sich auch ausgiebig über die persönlichen Eindrücke und Empfindungen ausgetauscht. Als wir an der an der letzten Station nach ca. 4,3 km angekommen waren, waren wir uns einig, es war ein sehr schöner Herbstspaziergang. Wir ließen uns inspirieren uns mit Gott, unserer Umwelt und mit unserm eigenen Leben zu beschäftigen.

 

 

Mit Vertreterinnen der Kirche, der Kommune und interessierten Männern und Frauen aus ganz Lohfelden konnten wir am vergangenen Freitag den Impulsweg für Herz, Hand und Verstand, der über den Lindenberg führt, eröffnen. Ein Saxofonquintett der Musikschule Söhre-Kaufunger-Wald eröffnete die kleine Feier mit der Psalmvertonung „Wirf dein Anliegen auf den Herrn“ aus dem Elias. Pfarrerin Grenzebach begrüßte alle Gäste und drückte ihre Freude darüber aus, wie schnell der Funke der Idee eines Impulsweges viele Menschen entzündete und dieser Weg so rasch und unkompliziert realisiert werden konnte. Gerhard Bässe vom Kirchenvorstand berichtete wie der Weg umgesetzt wurde. Er dankte allen, die sich für diesen Weg einsetzten und einbrachten finanziell, ideell sowie mit Arbeitskraft und -zeit: der Gemeinde Lohfelden, Bürgermeister Jäger, Frau Klein, Herrn Gertenbach, Herrn Müller, den Arbeitern des Bauhofes, dem Grafiker Wolfgang Theißen und unserer Landeskirche.

Die erste Tafel wurde enthüllt und die Gäste konnten den Dreiklang von Psalm, Impuls und Aktion an Ort und Stelle ausprobieren. Pröpstin Katrin Wienold-Hocke überbrachte gewohnt gekonnt und zugewandt ein Grußwort der Landeskirche. Das Saxofonquintett rundete ihre Worte mit der Psalmvertonung „Hebe deine Augen auf zu den Bergen“ wiederum aus dem Elias, ab. Auch der Bürgermeister wandte sich an die Gäste und gratulierte zum gelungenen Weg. Dekanin Jelinek beschloss die festliche Veranstaltung mit Gottes Segen. Der von Pröpstin Wienold-Hocke mitgebrachte Pilgerschoppen rundete die Eröffnung ab.

Wir sind sehr dankbar für den Impulsweg. Gerade in diesen Zeiten, in denen es allemal besser ist, sich an der frischen Luft aufzuhalten, laden die Tafeln dazu ein, allein oder gemeinsam äußerlich in Bewegung zu kommen und sich innerlich bewegen zu lassen. Viel Freude damit und allen, die ihn gehen, Gottes reichen Segen und gute Impulse. 

 

Der neue Impulsweg "Für Herz, Hand und Verstand" wurde am 2. Oktober feierlich seiner Bestimmung übergeben. Viele interessierte Menschen waren zur Eröffnung gekommen. 

 

Das erste Schild wird enthüllt. 

Bürgermeister Uwe Jäger gratulierte zum gelungenen Weg: 

 

Zur Eröffnung spielte das Saxophonquintett der Musikschule Söhre - Kaufungerwald 

Pröpstin Katrin Wienold-Hocke überbrachte ein Grußwort der Landeskirche 

 

Die Mitwirkenden: Dekanin Carmen Jelinek, Wolfram Dawin, Pröpstin Katrin Wienold-Hocke, Gerhard Bässe, Pfarrerin Kerstin Grenzebach, Jessica Kickstein, Bürgermeister Uwe Jäger 

 

 

Das Wetter hielt sich tapfer, auch wenn einige immer mal wieder einen bangen Blick an den Himmel warfen und es recht frisch war. Wir waren dankbar, den Gottesdienst wie geplant auf dem Hof Gundelach feiern zu können. Im Hoftor hing die Erntekrone, Kirchenvorstand und Konfirmanden begrüßten die Besucher*innen, Christian Schneider musizierte herzberührend, der Chor der Sing- und Musikgruppe sang fröhlich-herbstliche Lieder, im „Altarraum“ standen all die Gaben für die Kasseler Tafel, die Jedermänner sorgte für den Gaumenschmaus und die Pfarrerin predigte über einen Bibeltext, in dem die Gefahren des Wohlstandes bereits vor 3000 Jahren so beschrieben würden, als wären die Worte aus unserer Zeit. Sind wir in unserem - trotz großer Unsicherheiten - reich beschenkten Leben eigentlich nur noch uns selbst oder anderen Menschen oder den Umständen dankbar oder danken wir Gott? Diese Frage bewegte die, die zuhörten auch im Nachgang zum Gottesdienst und machte viele nachdenklich.

Danke an das Hofteam Gundelach für die Gastfreundschaft, all die Vorbereitung und die große Selbstverständlichkeit, mit der wir dort feiern können. Danke allen, die unser Zusammensein zu schönen Stunden haben werden lassen.

Unter diesem Motto lädt auch in diesem Jahr wieder unsere Kirche, die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, gemeinsam mit vielen anderen evangelischen Landeskirchen und Katholischen Bistümern zu einem „Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit“ ein In den sieben Wochen von Aschermittwoch bis Ostern gibt es jede Woche Denkanstöße und Informationen zu einem Wochenthema unter der Überschrift „Eine Woche FÜR …“. Das tut Leib und Seele gut, lässt achtsamer werden, verändert „mich und die Welt“   

Darum geht’s:   

•             Mit weniger und anderer Energie leben  

•             Anders unterwegs sein   

•             Weniger kaufen und verbrauchen   

•             Mehr Zeit für mich und meine Mitgeschöpfe   

Impulse und Informationen zu den Wochenthemen finden Sie unter www.klimafasten.de


 

„So viel du brauchst… - Klimafasten, 2.Woche 

Das Wochenthema dieser Fastenaktion unserer Kirche, der Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck - gemeinsam mit anderen evangelischen Landeskirchen und Katholischen Bistümern - lautet „Energie“: 

Ein wohlig warmes Wohnzimmer, Musik aus der Stereoanlage, eine gut beleuchtete Arbeitsfläche, eine warme Dusche… Zentralheizung und Strom machen das Leben angenehm. Aber dafür benötigen wir trotz vieler sparsamer Geräte immer noch sehr viel Energie. Je weniger, effizienter und bewusster wir heizen, beleuchten oder kochen und je mehr Sonne und Wind wir dazu nutzen, desto besser für das Klima und umso leichter fällt der Kohleausstieg. 

Praktische Vorschläge zum noch sparsameren Umgang mit Energie im Haushalt finden Sie unter www.klimafasten.de 


„So viel du brauchst…  - Klimafasten, 3. Woche

Das Wochenthema dieser Fastenaktion unserer Kirche, der Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck - gemeinsam mit anderen evangelischen Landeskirchen und Katholischen Bistümern - lautet "Essen retten“: Werfe ich viele Lebensmittel weg? Die meisten Menschen würden vermutlich „Nein“ antworten. Trotzdem landet in Deutschland jedes zehnte Lebensmittel in der Tonne. Das ist nicht nur unverantwortlich angesichts von 800 Mio. Hungerleidenden weltweit, sondern auch jammerschade: Die Herstellung von Nahrungsmitteln verbraucht Ressourcen, die mit dem Wegwerfen sinnlos verschwendet werden. Lernen wir in dieser Woche also, mit Lebensmitteln sorgsamer umzugehen. 

Praktische Vorschläge und nützliche Informationen finden Sie unter www.klimafasten.de


„So viel du brauchst  - Klimafasten, 4. Woche 

Das Wochenthema dieser Fastenaktion unserer Kirche, der Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck - gemeinsam mit anderen evangelischen Landeskirchen und Katholischen Bistümern - lautet "Elektronik-Konsum“:

Ganz ehrlich: Nutzen wir nicht gerne und fast selbstverständlich Smartphone, Tablet und Co, genießen die Vorteile eines Smart TV und nutzen Streamingdienste? Machen wir uns bewusst, welchen Einfluss Computer, Internet und elektronische Medien auf unsere Umwelt und unser Klima haben. Lernen wir, wie wir durch einen bewussten Umgang mit IT viel Energie und Rohstoffe sparen können.Praktische Vorschläge und nützliche Informationen finden Sie unter www.klimafasten.de


 „So viel du brauchst  - Klimafasten, 5. Woche

Das Wochenthema dieser Fastenaktion unserer Kirche, der Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck - gemeinsam mit anderen evangelischen Landeskirchen und Katholischen Bistümern - lautet "Elektronik-Konsum“:

Bei der Belastung von Umwelt und Gesundheit durch Auto- und Reiseverkehr ist kein Fortschritt in Sicht: Die Länge der Staus auf den Straßen nimmt Jahr für Jahr zu – 2018 waren es unglaubliche 1.528.000 km. Der Flugverkehr über Deutschland stieg um 4,2 % gegenüber 2017. Bereits eine 14tägige Kreuzfahrt verursacht über 3 t CO2 pro Person. Solche Zahlen machen die  Suche nach klimafreundlichen und gesunden Alternativen dringender denn je. Praktische Vorschläge und nützliche Informationen finden Sie unter www.klimafasten.de


„So viel du brauchst  - Klimafasten, 6. Woche

Das Wochenthema dieser Fastenaktion unserer Kirche, der Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck - gemeinsam mit anderen evangelischen Landeskirchen und Katholischen Bistümern - lautet "Plastikfreies Leben“:  

Kunststoffe sind allgegenwärtig und haben unser Leben revolutioniert. Kein Wunder, denn kein anderes Material ist so vielfältig einsetzbar, so langlebig, leicht und formbar wie Plastik. Schätzungsweise wurden seit 1950 davon 8,3 Mrd. t produziert. Für manche Produkte ist es unersetzlich. Der überwiegende Anteil wird jedoch für sehr kurzlebige Verpackungen verwendet. Und jeder Deutsche produziert dadurch jährlich etwa 38 kg Plastikverpackungsmüll.  

Praktische Vorschläge und nützliche Informationen finden Sie unter www.klimafasten.de


„So viel du brauchst…  - Klimafasten, 7. Woche 

Das Wochenthema dieser Fastenaktion unserer Kirche, der Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck - gemeinsam mit anderen evangelischen Landeskirchen und Katholischen Bistümern - lautet "Gemeinsame Veränderungen“:

Die Fastenzeit neigt sich dem Ende zu und damit die Zeit, in der wir uns auf einen bewussten Umgang mit den Ressourcen in Gottes Schöpfung konzentriert haben. Am Osterfest freuen wir uns darüber, dass es jemanden gibt, der uns Kraft für Veränderungen schenkt und uns daran erinnert, dass wir zum Segen für unsere Mitgeschöpfe, Menschen, Tiere und Pflanzen werden können.

Praktische Vorschläge und nützliche Informationen finden Sie unter www.klimafasten.de  

P.S.: Was niemand geahnt hätte bei der Vorbereitung der Fastenaktion „So viel du brauchst …“: ein Virus bremst uns und damit viele klimaschädliche Aktivitäten der Menschen aus und verschafft der ganzen Schöpfung eine Atempause. Doch wer zahlt dafür welchen Preis? Können wir unsern Lebensstil und unseren Lebensstandard in Einklang bringen mit Klimaschutz und einem guten Leben für die ganze Schöpfung? Fragen, über die es sich lohnt nachzudenken und dann miteinander ins Gespräch zu kommen, wenn es wieder möglich ist.  


 

Wir sagen Dankeschön für das herrliche Tauffest, das wir am 17. Juli am Naturfreundehaus feiern konnten. Den Naturfreunden ein herzliches Dankeschön für die Vorbereitung, die herzliche Aufnahme, die Getränke und das Essen. Wir fühlen uns so wohl bei euch. Der Jugendband der katholischen Kirchengemeinde Lohfelden ein herzliches Dankeschön für die tolle Musik, die den kunterbunten Familiengottesdienst zu einem Erlebnis hat werden lassen. Prädikantin Jennifer Armbröster ein herzliches Dankeschön für die Mitgestaltung des Gottesdienstes und Prädikant Wolfram Dawin für das Segnen im Anschluss an den Gottesdienst. Den Konfirmanden und Kirchenvorsteher*innen ein herzliches Dankschön für den freundlichen und zugewandten Begrüßungsdienst. Es war ein rundum gelungenes Fest bei bestem Wetter, das uns allen in guter Erinnerung bleiben wird.

2023 werden wir kein Tauffest feiern. Aber für den 30. Juni 2024 haben wir wieder eins bei den Naturfreunden geplant.

 

 

bewegend und voller Bewegung

 

16 Konfirmand*innen, zu den besten Zeiten 6 Mitarbeiter*innen!  Bei diesem Betreuungsschlüssel kann es nur gut werden. Wir, das Mitarbeitendenteam, wollen den Konfirmanden herzlich gratulieren zum Durchhalten der wirklich anstrengenden Wanderung von Velmeden bis ins Jugenddorf Hoher Meißner. Ihr habt das super gemacht und euch wirklich durch die Steigungen durchgebissen. Klasse!

 

Und: wir sagen euch danke für vier tolle Tage mit euch. Es hat uns Spaß gemacht. Ihr ward wissbegierig, neugierig, offen, zugewandt und wagemutig. Wir freuen uns auf die nächsten Treffen mit Euch!

 

Im ersten Coronajahr 2020 hatten wir unser alljährliches Chor-Wochenenende für Ende Juni geplant. Im Schock des ersten Lockdowns, aber noch zuversichtlich, dass es bald wieder ein Ende hat, stornierten wir die Reservierung mit der Option, ggf. doch zu fahren. Weit gefehlt, Singen wurde zum gefährlichsten Hobby der Welt….

Wir konnten im Sommer 20 trotz Corona proben, draußen und mit viel Abstand. Sogar einen wunderschönen Probentag gab es – mit vielen Vorsichtsmaßnahmen halt. Im Übrigen galt: Nikolai-Laudamus-Chor goes viral! Auch in der Folgezeit blieb der Wechsel von Präsenz- und Zoom-Proben je nach Corona-Lage.

Vorsichtsmaßnahmen sind immer noch wichtig. Alle sind geboostert. Wir proben in Präsenz, mit zusätzlichem Test. Das galt auch fürs Wochenende. Dazu Abstand, Lüften, Vorsicht – wir alle kennen das. Aber: wir fahren!! Die Gruppe war etwas kleiner als sonst, jedoch nicht wegen Corona sondern aus anderen Gründen. Wie bei Abendproben ist eine Teilnahme per Zoom auch möglich gewesen und wurde von einer Sängerin sehr ausdauernd genutzt!

Es war ein wunderschönes Wochenende mit schönem Wetter, einem Spaziergang, vor allem natürlich viel Gesang – ja, wir haben wirklich viel geschafft – und viel Freude am Miteinander. Und einem zusätzlichen Tenor! (hoffentlich bleibt er uns erhalten!!) 

Freuen Sie sich jetzt schon auf eine Messe von Charles Gounod, der Termin wird rechtzeitig veröffentlicht. An dieser Stelle mache ich gern Werbung: Kommen Sie gern zum Chor, wir freuen uns sehr! Diesmal auch: Singen Sie, egal wo! Das tut einfach gut. Vorsichtig geht es überall wieder los. Es freut mich, dass Viele gern wieder zum Singen kommen, es sehr vermisst haben und sich total freuen - übers Singen und über die Gemeinschaft.

Elke Phieler

 

 

 

 

Am vergangenen Samstag mit einem Seminartag in der Arche, der professionell begleitet wurde von Coach Torsten Krug aus Kassel. Dieser Tag diente dazu sich gegenseitig näher kennenzulernen und allein und gemeinsam zu erarbeiten, wie man sich die Arbeit im Kirchenvorstand wünscht, welche Ziele man verfolgt und mit welchen Mitteln und Wegen, diese erreicht werden können.

Sehr kreativ und ungewöhnlich machten wir uns auf den Weg und es war beeindruckend, wie offen und engagiert sich alle Mitglieder des Kirchenvorstandes einbrachten. Natürlich gab es auch jede Menge Informationen rund um die Kirchenvorstandsarbeit, sodass alle gut vorbereitet und informiert beginnen können. Der Tag endete mit einem fröhlichen und lebendigen Austausch bei Pizza und Wein.

 

Am nächsten Morgen feierten wir gemeinsam Gottesdienst, in dem die vier ausscheidenden Mitglieder Petra Althans, Vera Heinemann, Heiner Gröschner und Uta Schneider von ihrem Amt als Kirchenvorsteher mit herzlichen und wertschätzenden Worten entbunden wurden.

Der neue Kirchenvorstand wurde würdevoll in sein Amt eingeführt und gelobte vor Gott „ihr Amt als Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher dem Evangelium gemäß auszuüben, die Ordnungen der Kirche zu achten und nach Kräften dazu beizutragen, dass in der Gemeinde Glaube und Liebe wachsen.“

 

 

Einen besonderen Charakter hatte dieser Gottesdienst da er von einem Männerteam gestaltet worden war, das mit einem beeindruckenden Predigtgespräch die Geschichte von der Heilung am Teich Bethesda transparent machte und sehr zum eigenen Weiterdenken anregte. Diese Männer verschiedener Generationen auf Kanzel, am Lesepult und vor dem Altar zu sehen, berührte.

Im Anschluss an diesen herausragenden und bewegenden Gottesdienst stießen wir mit einem Glas Sekt auf den Start in die neue Legislaturperiode des Kirchenvorstandes an und allen war anzuspüren, dass dies mit Freude, Energie und Engagement geschieht. 

Danke allen an diesem Gottesdienst beteiligten Männern und Frauen!

 

Endlich ist der Frühling da und Corona hat sich etwas zurückgezogen. So fuhren acht fröhliche Frauen unserer Frauengruppe gemeinsam mit Frau Grenzebach und Frau Wolfrom nach Kaufungen zum Mitteltalhof, um dort in den hübschen Schwedenhäusern zwei Tage lang zu wohnen, zu arbeiten und zu relaxen. Alle Frauen hatten vorher einen Spruch oder eine Bibelgeschichte abgegeben, über die sie etwas erfahren wollten. Ideenreich, abwechslungsreich und mit viel Engagement hatten Frau Grenzebach und Frau Wolfrom alles vorbereitet. So gab es zu jeder Geschichte Wissenswertes in anderer Form. Der erste Tag begann mit einem Fremdwörter-Lexikonspiel, einem Fragebogen über die heiligen drei Könige, einem Impulsweg am Nachmittag und einer meditativen Schriftbetrachtung. Zwischendurch gab es leckeres Essen, viele Lieder und entspannte Gespräche, ehe der Tag mit einer gemütlichen Abendrunde endete. Der zweite Tag begann mit einer Meditation und einer Morgenandacht. Nach dem ausgiebigen Frühstück erarbeiteten wir uns unter viel Spass ein Theaterstück über die Jona-Geschichte. Der Psalm 23 liess uns acht Stationen passieren und schließlich endete die Freizeit mit einem Bibliolog und dem Abendmahl. Auch bei dieser Freizeit stellten wir Frauen wieder fest, wie gut und harmonisch wir miteinander umgehen und dabei so viel Freude und Spaß haben. Alle waren dankbar, diese Tage erleben zu dürfen und unseren Glauben zu vertiefen. Ein Dankeschön an Frau Grenzebach und Frau Wolfrom, die uns diese schöne Zeit ermöglicht haben.

…ein voller Erfolg. 24 Frauen aus der Söhre, aus Fuldabrück, aus Harle und Niestetal trafen sich bei goldenstem Oktoberwetter in der Vollmarshäuser Kirche mit Rucksäcken und Wanderschuhen zum Gottesdienst. Pfarrerin Kerstin Grenzebach und Hanna Ludwig stimmten die Frauen mit dem Gottesdienst auf das Thema des Tages „frisch, fromm, fröhlich, frei – unterwegs mit Frauen der Bibel“ ein. Rahab eine beeindruckende Frau, von der im Buch Josua erzählt wird, wurde in einer Dialogpredigt vorgestellt, sodass sich die Pilgerfrauen mit ihr und ihrer Geschichte bekannt machen konnten. Im Archegarten, am Schnuddelhäuschen stellten wir uns einander vor und starteten mit einem Körpergebet unseren Pilgerweg. Der führte uns durch den farbenprächtigen Herbstwald gemütlich und besinnlich nach Fuldabrück. Inspiriert durch verschiedene Impulse kamen die Frauen sowohl Rahab als auch sich selbst näher. Im schweigenden Gehen konnten sie ihren eigenen Gedanken nachhängen und in aller Stille den Weg, die Sonne, den kurzen Nieselregen, die Ruhe und die Ausblicke genießen. Im Austausch wurden ihre eigenen Einfälle und Gedanken durch die der anderen Frauen weiterentwickelt und verstärkt. Durch die Begegnung mit Rahabs Geschichte, ihrem Tun und Handeln konnte jede Frau ihr eigenes Tun, Handeln und Denken überdenken und gewann so manche Erkenntnis. Zwischen den Impulsen gab es eine fröhlich, lebendige Mittagspause, in der sich die Frauen jede Menge zu erzählen hatten. Atemübungen und das gemeinsame Anfertigen des „Rote-Faden-Armbands“ vervollständigten den Pilgerweg. In der Abschlussrunde formulierten die Pilgerfrauen ihre Dankbarkeit für den schönen Ereignisreichen Tag und teilten miteinander, welche Gedanken ihnen in der kommenden Woche beim Anblick des „Rote-Fadens-Armbands“ in den Sinn kommen würden. Alle waren sich einig: nächstes Jahr möchten wir so etwas wieder erleben. 

Danke an Frauke Reiß, Claudia Jung, Anna Debes, Hanna Ludwig und Kerstin Grenzebach, die diesen Tag so möglich gemacht haben.

 

Am letzten Ferienwochenende haben unsere Konfirmand*innen einen letzten gemeinsamen Ausflug gemacht, bevor sie am 22.Mai alle in unserer Kirche konfirmiert werden. Wir sind zusammen mit dem Zug nach Rothenburg an der Fulda gefahren, um dort ein Escape Game zu spielen. Die Aufgabe war die Stadt Rotheburg vor einem Anschlag auf die Wasserversorgung zu bewahren- dafür hatten wir 80 Minuten Zeit in denen wir im Wald viele Hinweise finden und Rätsel und Aufgaben lösen mussten. Natürlich waren wir schlau und schnell genug, um zu gewinnen! Am meisten Spaß hat dann aber eigentlich das gemeinsame Essen und Rückfahrt gemacht. Und natürlich auch die Übernachtung in der Arche. Es ist ja zum Glück noch ein bisschen bis zur Konfirmation, trotzdem wurden wir schon ein wenig wehmütig, weil die Gruppe wirklich super miteinander klar kommt und einander sehr lieb gewonnen hat.

 

Der Frauenkreis hat nach der langen Coronazeit seine Arbeit schon seit vielen Wochen wieder aufgenommen. Am Mittwoch, den 06.04. erfreuten uns Frau und Herr Geismann mit wunderbarer Musik. Wir hörten zu Beginn eine Sonate von Telemann, dann das musikalische Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten", Musik aus Jurassic Park und schließlich einige Frühlingslieder zum Mitsingen. Ein musikalisches Quiz rundete den fröhlichen und schönen Nachmittag ab.

Nachdem die Flotten Lotten jahrelang pilgernd in den Wäldern Deutschlands unterwegs waren, vor fünf Jahren eine Woche wandernd auf Ibiza verbrachten, reisten vergangene Woche 8 Lotten nach Österreich. Dort wurde nicht nur gewandert, sondern auch täglich Yoga gemacht. Es waren reich beschenkte, fröhliche, entspannte und atmungsintensive Tage in einer herrlichen Umgebung, die uns alle faszinierte. Unsere Wanderführerin und Yogalehrerin Anja war eine tolle inspirierende Begleitung. Wir sind sehr dankbar, dass wir diese Reise gemeinsam machen konnten.

 

Im Jahr 1952 haben 52 junge Menschen gemeinsam Konfirmation gefeiert. Am Sonntag, den 3.April, 70 Jahre später, haben acht dieser jungen Menschen von damals wieder gemeinsam gefeiert. Im Gottesdienst haben die Jubelkonfirmand*innen nochmals Gottes Segen empfangen und können gestärkt in die Zukunft blicken. In der Predigt ging es um das Bibelwort: „Gottes Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“ (Ps 115,105) Nach dem Festgottesdienst wurde zusammen gegessen, getrunken und in Erinnerungen an die Jugend geschwelgt.

Wir gratulieren allen Jubelkonfirmand*innen herzlich und wünschen ihnen weiterhin Dankbarkeit, Gottvertrauen und Gelassenheit für ihren weiteren Lebensweg.

Erntedank im Frauenkreis:  

Ein wunderschöner Erntedankblickfang bildete die Mitte unseres Stuhlkreises beim Frauenkreis am 11. September 2019. Nach dem gemütlichen Kaffeetrinken waren alle Frauen eingeladen zu netten Geschichten, fröhlichen Liedern und lustigen Gedichten, natürlich auch zum Schnuddeln rund um die Ernte. Nach einem Dankgebet gingen wir fröhlich auseinander.  

Elisabeth Bartsch und Mechthild Gundelach

 

Gottes Obstkorb

Viele Früchte sind in Gottes Obstkorb. Und eines dieser Früchtchen, das bin ich.  

Manche sind wie Stachelbeeren: herb und sauer, 

andre zuckersüß wie griechische Rosinen. 

Manche sind wie hochgewachsene Stangenbohnen, 

andre rund und mollig wie ein Kürbis. 

Manche sind geröstet, braun wie Kaffeebohnen, 

andre sind vornehm bleich wie Blumenkohl. 

Andere zart, verhalten im Aroma  

 

Manche sind wie trockenes Dörrobst, extra dry –  

Manche sind kernig, knackig, so wie Nüsse,  

andere kann man schälen unter Tränen wie die Zwiebeln,  

manche sind Alltagsfrüchte wie Kartoffeln,  

andere wollen was Besonderes sein, wie Mangos oder Kiwis!  

Manche, die sind giftig, trotz der schönen Farben,  

andere sind wie Medizin: sie tun einfach gut! 

 

Manche Früchte hängen hoch, schwer zu erreichen,  

andere, da muss man unten suchen und sich bücken! 

Manche gibt es, die brauchen lange, um zu reifen –  

Andere sind frühreif – oder werden niemals reif.  

Manche, die werden faul schon auf den Bäumen,  

oder sie sind hohl von innen: taube Nüsse.  

 

Manche gibt es im Sonderangebot, sehr billig, 

andere sind mit Gold nicht zu bezahlen.  

Manche sind wie „Aufgesetzter“ wie ein Rumtopf,  

nur genießbar unter Alkohol.  

Manche haben eine harte, raue Schale,  

doch darunter einen süßen Kern.  

Manche sind wirklich ungenießbar,  

ganz geschmacklos, oder muffig oder faul!  

 

Manche sind das Hauptgericht in unserem Leben,  

andere eher der Nachtisch, wie Kompott flambiert!  

Jeder Frucht schmeckt anders – Obst – Gewürz – Gemüse!  

Jeder Mensch ist anders – du und ich!  

 

Viele Früchte sind in Gottes Obstkorb. Und eines dieser Früchtchen, das bin ich. 

Quelle unbekannt

 

Am Samstag, den 26. März fand das erste Vollmarshäuser Candlelightdinner für Frauen in unserer Kirche statt. 70 Frauen hatten sich für diesen fröhlichen Abend angemeldet und wurden von den 10 Frauen des Frauenausschuss unserer Kirchengemeinde herzlich begrüßt. Ein Cocktail vor der Kirche erfreute die frisch getesteten Frauen sehr und alle waren beeindruckt, als sie die wunderschön gestaltete Kirche betraten und sich an die festlich und liebevoll gedeckten Tische setzten. Unsere Kirche ist so groß, dass es trotz der vielen Frauen noch eine große Tanzfläche in der Mitte gab, auf der der Flügel stand. Lara Koliusis spielte wunderschöne Musik und stimmte die Frauen auf einen entspannten Abend ein. Nach der Begrüßung durch Pfarrerin Kerstin Grenzebach wurde das 3-Gänge-Menu serviert. Vorspeise und Nachtisch hatten die Frauen des Ausschusses selbst gemacht, die Hauptspeise kam aus Lothar Kochschule. Alles war sooo lecker und an jedem Tisch hörten wir nichts als Lob. Vor allem die 180 kunterbunten und verschiedenen Nachtischgläschen ließen die Augen der Frauen herrlich leuchten. Nach Wasser, Wein und leckerem Essen startete unsere Disco und ruckzuck war die Tanzfläche voll. Allen war anzuspüren wie sehr sie sich nach einem fröhlich entspannten Abend mit gutem Essen, Tanz, Musik und Gesprächen gesehnt hatten und dies richtig auskosteten und feierten.

Wir Frauen vom Frauenausschuss sagen von Herzen DANKESCHÖN, dass ihr da wart und mit uns dieses tolle Fest gefeiert habt. Uns hat es – trotz sehr viel Vorbereitung und Bauchgrummeln, ob auch alles klappt - riesig Spaß gemacht. Freut euch auf weitere Angebote des Frauenausschuss!!!!

Unter der Losung „Gemeinschaft neu erleben“ hatte die Kirchengemeinde am ersten Julisonntag zum Gottesdienst im Festzelt „Unter den Eichen“ eingeladen.

Das Blasorchester Wellerode unter der Leitung von Gerd Weinreich intonierte zu Beginn „Friends for Life“ von Dizzy Stratford. An diesem Morgen – so Frau Pfarrerin Kerstin Grenzebach bei Ihrer Begrüßung- ist es an der Zeit, auch einmal Gott dafür danke zu sagen, dass wir schon das ganze Jahr „1000 Jahre Vollmarshausen“ feiern können. Das Orchester begleitete die Gemeinde beim Eingangslied „Geh aus mein Herz und suche Freud'.“

Auf das von Frau Grenzebach gesprochene Psalmgebet antwortete die Gemeinde mit „Dafür loben wir dich.“ Als Schriftlesung hörte die Gemeinde an diesem Morgen Worte aus dem 12. Kapitel des Römerbriefes, vorgetragen von Frau Prädikantin Jennifer Armbröster. „Eure Liebe muss aufrichtig sein. Verabscheut das Schlechte und lasst nicht ab vom Guten. Einer soll den anderen als Bruder herzlich lieben und ihn höher stellen als sich selbst. Lasst euch von Gottes Geist durchdringen und dienet bereitwillig dem Herrn.. Sorgt für alle im Volk Gottes die es nötig haben und wetteifert in der Gestfreundschaft.“ Nach dem gemeinsam gesprochenen Glaubensbekenntnis stimmten Orchester und Gemeinde „Komm' sag es allen weiter“ an.

1000 Jahre- so Frau Pfarrerin Grenzebach zu Beginn Ihrer Predigt- das ist schon ein stolzes Alter für ein Dorf. Was haben die letzten 33 Generationen da alles erlebt? Die Kreuzzüge, die Reformation, viele Kriege. Da wurde die Welt einmal komplett auf den Kopf gestellt. Es sind aber auch viele Siedlungen verschwunden, so dass man sich fragen kann, was unser Dorf da so lebens- und liebenswert macht. Da wäre zum einen sicher die geographische Lage. Man ist schnell in den Zentren, Wahle-Ecke- und Fahrenbach sorgen für genügend Wasser. Es lebt sich gut hier, es gibt Ärzte, Apotheken, eine Tankstelle und Gaststätten. Das Dorf ist aber nicht so groß, dass man sich aus den Augen verliert. Als Sie vor 18 Jahren ihre Pfarrstelle antrat- so Frau Grenzebach weiter- war alles neu und man musste sich erst einmal einfinden. Schon nach kurzer Zeit fand Sie einmal auf dem Alter ein Bild, das jemand von Ihr mit den traditionellen „Vollmarshäuser Baddschen“ gemacht hatte. „Da wusste ich, jetzt bin ich im Dorf angekommen.“ Ein Dorf wird lebens – und liebenswert, wenn ein gutes Miteinander entsteht und bleibt. Da kann man Gemeinschaft neu erleben. Jesus hat gesagt: „Du sollst den Herrn,deinen Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst. Da wird der Mensch menschlich, damit ist alles gesagt. Nur wer mit sich selbst im Reinen ist, kann auch zu anderen gut sein. Es tut gut, sich immer wieder selbst zu reflektieren, seine Schwächen und Begabungen zu erkennen. Wir sollen den Menschen mit offenen Augen und Herzen begegnen und sie nicht in Schubladen stecken. Denn so verliert man den Blick dafür, was in dem Menschen steckt. Sei immer bereit und offen dafür, den Menschen neu zu begegnen. Teile was du hast, ohne Angst zu haben, es käme einer zu kurz. Gott lieben, ihm unser Leben anvertrauen und sich jeden Morgen neu in seine Gegenwart zu stellen- hinter diesem Anspruch bleiben wir oft zurück. Aber wenn es gelingt, fühlen wir uns wohl und sind gut aufgehoben. Viele haben für dieses Fest gearbeitet, Ihnen gilt unser Dank und unsere Anerkennung. Freuen wir uns, dass die Menschen sich hier seit 1000 Jahren wohlfühlen. Lasst uns Gemeinschaft neu erleben.

Nach „Herr deine Liebe ist wie Gras und Ufer“ dankten Frau Grenzebach und Frau Armbröster in der Fürbitte noch einmal dafür, dass so viele Menschen- Männer, Frauen Kinder, Alte und Junge, Zugezogene und alt eingesessene- mit Ihren unterschiedlichen Begabungen und Talenten zum Gelingen des Festes beigetragen haben. „Lass uns diese Vielfalt als Geschenk ansehen, die unser Leben bunt macht. Wir wollen lernen, mit offenen Augen und Herzen aufeinander zu zugehen und einander mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen.“ Als Segenslied stimmten Orchester und Gemeinde „Bewahre uns Gott“ an.

Nach dem von Frau Pfarrerin Grenzebach gesprochenen Segen wurde die Gemeinde dann mit „One Moment in Time“ aus der Feder von Albert Hammond auf den Festplatz geleitet. Kirchengemeinde und Kirchenvorstand wünschen allen ein fröhliches und friedliches Fest und für den weiteren Verlauf des Jubiläumsjahres Gottes guten Segen.

 

Oliver Knaack

 Teichfest am 20. Juli 2022: 

 

 

Beim Blick aus dem Fenster am Tauffestmorgen konnte man schon ein wenig traurig werden: Es regnete Bindfäden. Aber dabei war es immerhin einigermaßen warm und die Familien der Taufkinder und Tauferinnerungskinder kamen dennoch gut gestimmt am Naturfreundehaus an. Die Naturfreunde hatten Tische und Bänke gestellt, rasch wurden noch Zelte aufgebaut, die Bratwurst lag bereit und auch für Getränke war gesorgt. Es dauerte ein wenig, bis die große Zahl Besucher des Tauffestes einen einigermaßen trockenen Platz gefunden hatte und die Jugendband der katholischen Kirchengemeinde Lohfelden in den Gottesdienst einstimmen konnte. Pfarrerin Grimmell-Kühl aus Eiterhagen/Wattenbach und Pfarrerin Grenzebach feierten einen fröhlichen, ansprechenden und kurzweiligen Gottesdienst mit der Taufgemeinde, in dem viel gesungen, mit Händen und Füßen gebetet  und über die vielschichtige Bedeutung des Wassers gepredigt wurde.

 

 

 

Zur Taufe begaben sich die einzelnen Familien zur extra für dieses Fest von den Naturfreunden freigelegten Quelle mit aufgestellter Taufschale, die idyllisch im Trockenen lag und schon aus diesem Grund eine ganz besondere Stimmung ausstrahlte. Die Familien und teilweise die Gemeinde konnten von oben die Taufe begleiten, während die Familie im engsten Kreis für sich war. Yuna, Brandon-Lee, Nea, Kani, Elas und Matteo meisterten diesen besonderen Ort und die Taufe mit doch recht frischem Quellwasser sehr gut, während Paten, Eltern und Geschwister berührt und sichtlich ergriffen von Gottes Segen an ihrer Seite waren. Die Taufkinder bekamen einen Eichensetzling geschenkt, der sie immer an ihre Taufe an einem besonderen Ort erinnern wird. Während der Taufe konnten alle anderen Kinder sich an ihre Taufe erinnern und ihr Taufvögelchen vom Baum abnehmen.

 

 

 

 

 

Lied, Gebet und Segen für alle rundeten den Gottesdienst ab. Nun wurde geschnuddelt, gegessen, getrunken und Taufe gefeiert und der Regen hatte mittlerweile nachgelassen. Es war ein gelungenes Fest für das wir alle sehr dankbar sind und das nur als Team so werden konnte wie es war. Darum noch einmal DANKE: den Naturfreunden für die fantastische Organisation, der Band der katholischen Kirchengemeinde Lohfelden für die schöne Musik, Pfarrerin Grimmell-Kühl für ihr Mitwirken, dem Team der ev. Kirche Vollmarshausen für die Begleitung des Gottesdienstes und allen wackeren Gottesdienstbesuchern, dass sie sich auf den Weg gemacht haben. Wir haben entschieden und geplant: am Sonntag, den 21. Juni 2020 um 11 Uhr werden wir wieder einen Taufgottesdienst am Naturfreundehaus feiern.

 

 

 

 

Schon am  Samstagmorgen konnte man emsiges Treiben in und vor der Kirche beobachten: Musiker waren mit dem  Soundcheck beschäftigt und besprachen letzte Details. Tische wurden gestellt und dekoriert, Kuchen gebracht, Getränke geschleppt und ein Imbisswagen aufgestellt. Und das alles bei schönstem Sonnenschein, der unsere Kirche und den Kirchgarten herrlich erstrahlen ließ und auch auf den Gesichtern all der fleißigen Helferinnen und Helfer und der Musiker zu sehen war. Diese außergewöhnlich freundliche und strahlende Stimmung sollte sich durch zwei Tage und damit 1000 Minuten Musik ziehen wie ein roter Faden. 

Um 14.30 Uhr ging dann endlich das Programm los. Der Posaunenchor Niederkaufungen eröffnete würdig und festlich im Kirchgarten mit wunderbaren Chorälen - unter anderem mit dem 1000 Jahre alten „Christ ist erstanden“ - vor zahlreichen Zuschauern, die Musik und Ort sichtlich genossen, das Wochenende der 1000 Minuten Musik. Pfarrerin Kerstin Grenzebach sprach von der Kraft der Musik, die sogar, so erzählt die Bibel in der Apostelgeschichte, Gefängnistüren und Mauern einstürzen lassen kann.

Der Chor der Sing- und Musikgruppe Vollmarshausen und das Orchester der Musikschule Söhre-Kaufunger-Wald luden im Anschluss zum Mitsingen von Frühlingsliedern in die Kirche ein, sodass die Zuschauer ihre Stimmen zum Klingen bringen konnten. Mit viel Freude und Spaß wurde mitgesungen und mancher bemerkte, dass er seine eigene Singstimme lange nicht mehr gehört hatte. Vor der Kirche wurde es nun wuselig, denn die Kinder der Grundschule Vollmarshausen machten sich für ihren Auftritt bereit. War die Kirche schon vorher sehr gut gefüllt, zeigte sich jetzt, dass immer noch einer reinpasst. Leidenschaftlich und hoch konzentriert begeisterten die Kinder Jung und Alt und steckten mit ihrer Fröhlichkeit alle an.

Die Kinder verließen die Kirche, manche Zuschauer gingen und wieder neue kamen,  um die nächsten Gäste aus Gotha von der Kreismusikschule „Louis Spohr“ zu begrüßen und ihnen zu lauschen. So war es ein lebendiges Kommen und Gehen wie man es selbst wollte, das diese Stunden prägte und ausmachte.  Auch den Gothaern war die Freude am Musizieren abzuspüren, die sich im Nu auf die Zuhörer übertrug. Von Gotha ging die Reise der Musik nun über die Grenzen zum Chor aus Trutnow, der sich mit deutschen und tschechischen Liedern und fröhlichster Ausstrahlung in die Herzen der Menschen sang.

Bereits zu diesem Zeitpunkt sagte Beate Dawin, eine der drei Organisatorinnen: „Ich freue mich sehr über die Lebendigkeit und Fröhlichkeit all der Musiker. Man sieht heute so viele strahlende Gesichter, auch unter den Zuhörern. Das macht mich unendlich froh.“ Ihr Mann Wolfram Dawin, der die Idee zu den 1000 Minuten Musik hatte, sie und Monika Bruhns, deren gesamte Familie das ganze Wochenende mit anpackte, hatten mit großem Engagement, viel Arbeit und  Kraft diese zwei Tage über ein Jahr lang vorbereit. Wirklich großartig haben diese drei diese herausragende Veranstaltung organisiert. Sie freuten sich sichtlich daran, wie gut der Wechsel der Musiker funktionierte und wie lebendig und gut gelaunt die Zuhörer zwischen Kirche und Kirchgarten unterwegs waren. Und sie waren unendlich dankbar für ihre zahlreichen Unterstützer, die in der Kirchturmküche fleißig waren und hinter dem Tresen im Einsatz.

In das vielfältige Abendprogramm wurde mit den Chariot-Gospel-Singers aus Eschenstruth gestartet, die mit ihrem Gesang zum Mitklatschen einluden. Viele Freunde der Gospelmusik waren extra gekommen und blieben dann auch begeistert in der Kirche sitzen, als der nächste Chor angekündigt wurde. Der Shantychor aus Landwehrhagen nahm alle mit auf große Fahrt über die Meere und brachte mit dem Lied „auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ die Menschen zum Schunkeln. Rasch konnte man sich wie ein Seemann fühlen und den Duft des Meeres riechen.

Den Samstagabend beschloss die Rockband Six-Five-Zero und brachte die Kirche zum Kochen. War zunächst spürbar, dass sich sowohl Musiker als auch Zuhörer mit Rockmusik in der Kirche anfreunden mussten, wandelte sich die Ehrfurcht schnell in blanke Freude über diese Musik genau an diesem Ort. Die Band animierte sogar  noch einige Chariots zum Mitsingen und bald wurde im Gang und vor dem Altar fröhlich getanzt.

 

Über 2000 Besucher konnten wir an diesem ersten Tag bereits zählen. Wir alle waren von dieser enormen Zahl völlig überwältigt. Monika Bruhns meinte: „Ich bin tatsächlich überrascht von diesem riesigen Zuspruch. Das hätte ich nicht zu träumen gewagt. Ich glaube das liegt an der Vielfalt der Musikangebote und den dadurch sehr vielfältigen Besuchern.“

Am Sonntag um 11 Uhr sollte es genauso begeisternd weitergehen. Zum Gottesdienst, mit dem wir in diesen musikalischen Sonntag einstimmten und den der Laudamus-Nikolai-Chor mitgestaltete, kamen bereits 100 Menschen. Es schien als hätte sich die Freude an der Musik durch den ganzen Samstag und durch die Nacht in den Gottesdienst getragen, denn die Besucher sangen dermaßen leidenschaftlich und engagiert mit, dass es eine Freude war. Das Blasorchester Wellerode empfing  nach dem Gottesdienst im Kirchgarten seine Zuhörer mit mitreißenden Melodien und wieder konnte man bei bestem Wetter diesen schönen Ort auf besondere Weise genießen und es sich richtig gut gehen lassen. Wieder sah man  viele lächelnde und fröhliche Gesichter.

Maren Bultmann lud nun ein, es sich wieder in der Kirche gemütlich zu machen und faszinierte die Zuhörer mit ihrem Orgelspiel. Wär hätte geahnt, was auf einer Orgel alles möglich ist. Familie Geismann, Mutter, Vater und vier Töchter, erzählte musikalisch Geschichten und beeindruckte mit ihrem Auftreten und Können. Heinz Ebrecht baute im Anschluss sein Keyboard auf und vergnügte mit lebensfroher Unterhaltungsmusik. „Cello gesucht“ brachte zauberhaften Gesang und zwei Gitarren in die Kirche und mancher summte versonnen mit. Der Männerchor 1886 aus Vollmarshausen und der Männergesangverein Dörnhagen 1889 e.V. erfüllte unsere für Gesang akustisch fantastische Kirche mit klangvollen, warmen Männerstimmen. Die Menschen waren nahezu ergriffen von diesem Klang und kamen aus dem Staunen kaum heraus. Manni Schmelz und die Nordhessischen Tenöre mit Melanie brachten wieder ein anderes Musikgenre zum Klingen. Charmant und galant brachten sie mit ihren bekannten Melodien viele dazu, in Erinnerungen zu schwelgen. Wolfram Dawin bemerkte nach diesem Auftritt: „Ich staune darüber, dass Musik, der ich bisher gar nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt habe, einen solchen Reiz für mich haben kann.“ Solche Erfahrungen sind nur möglich, wenn verschiedene Musikstile in kürzester Zeit zum Klingen kommen und immer wieder zum Bleiben einladen.

Ruhig und würdig beendete der Laudamus-Nikolai-Chor die 1000 Minuten Musik mit „Einer kleinen Nachtmusik“. Schöner und gelungener hätten diese musikalischen Stunden nicht zu Ende gehen können.

Welch` organisatorisches  Meisterwerk haben Beate und Wolfram Dawin sowie Monika Bruhns vollbracht! Von ganzem Herzen Danke dafür. Danke an alle Musiker und Musikerinnen (es waren übrigens 337 Akteure), die kostenfrei und gut gelaunt aufspielten und sangen. Alle haben mit ihrer Musik beeindruckt, gefesselt und begeistert. Danke allen Helferinnen und Helfern, ohne die dieses Fest nicht möglich gewesen wäre. Danke den tausenden (wir haben tatsächlich über 3000 gezählt) Besucherinnen und Besuchern, die den Musikern mit ihrem Applaus Hochachtung und Wertschätzung schenkten und auch für uns als veranstaltende Kirchengemeinde viele lobende Worte hatten.  

Als Pfarrerin der Vollmarshäuser Kirchengemeinde bin ich dankbar und stolz, zwei solch unvergessliche Tage erlebt haben zu dürfen! Es ist ein Segen, dass wir bei strahlendem Sonnenschein 1000 Minuten voller Musik aller Genre, mit unterschiedlichsten Menschen jeden Alters in und vor der Kirche außergewöhnlich feiern konnten. Deutlich wurde, wie Musik Menschen verbinden und zusammenführen  kann. Das Strahlen der Gesichter der Besucher erzählte 1000 Minuten davon und ließ uns 1000 Minuten offene Dorfgemeinschaft erleben. Viele Menschen kamen über die Musik bei Kaffee, Wein oder Bier ins Gespräch und manche lernten sich neu kennen.

1000 Jahre Vollmarshausen – 1000 Minuten Musik -  an einem historischen Ort, der Kirche, die 1019 in der Geburtsstunde unseres Dorfes eine entscheidende Rolle spielte. 

Pfarrerin Kerstin Grenzebach




 

Advent und Weihnachten haben wir für die Aktion Brot für die Welt gesammelt. Dieses Jahr unterstützten wir ein Projekt, in dem es um gesunde Ernährung für schwangere Frauen und für Kinder in Indonesien geht. Wir freuen uns und sind dankbar, dass 4810 Euro an Spenden zusammengekommen sind. Gott segne Geber und Gabe. DANKESCHÖN!

 

Seit Januar steht ein Bücher - Stöber- und Tauschregal in der Arche. Es steht neben der Tür zum großen Saal im Erdgeschoss. Bitte bedienen Sie sich / bedient euch, wenn Bedarf es Bedarf an Lesestoff gibt. Es gilt die Regel: ein Buch mitnehmen, ein Buch hineinstellen.  

Viel Vergnügen beim Stöbern und Schmökern.

Ein Bericht zur Ökumenischen Bibelwoche:

Es ist gute Tradition, dass die Katholische Kirche „Don Bosco“ und  die Evangelischen Kirchengemeinden Lohfelden und Vollmarshausen zu drei Ökumenischen Bibelabenden einladen.

Und Ende März war es dann mal wieder soweit. Unter dem die Woche begleitenden Motto „Wie Paulus glauben?!“ lud die Kirchengemeinde Vollmarshausen am Montagabend die Teilnehmer ein, sich unter dem Aspekt „Gemeinschaft“ mit dem Philipperbrief zu beschäftigen. Pfarrerin Kerstin Grenzebach und Prädikantin Jennifer Armbröster gestalteten diesen Abend, der mit einer eindrucksvollen Teamarbeit zum Thema „Gemeinschaft“ endete.

Am Mittwochabend wurden alle Teilnehmenden in Don Bosco gastfreundlich empfangen und mit Unterstützung von Diakon Froeba und Josef Kulik vom Ökumeneausschuß entwickelte sich ein interessanter Abend des geschwisterlichen Austauschs über den Philipperbrief und den Apostel Paulus.

Am Freitagabend ging die Bibelwoche dann im Evangelischen Gemeindezentrum Crumbach zu Ende. Pfarrerin Fugmann-Szugfill, Vikarin Nelli Michels, Marion Vogel und Walter Meiß vom Ökumeneausschuß gestalteten diesen Abend, der zur Reflektion von Vorbildern einlud und den Teilnehmern Mut und Lust machte, sich als „Himmelsbürger“ zu verorten.

An allen Abenden fand sich eine freundlich- geschwisterliche, kommunikative, theologisch interessierte und kreative Teilnehmergruppe von jeweils 12-15 Personen zusammen.

Das war wirklich ein Geschenk an Gemeinschaft im Glauben! Schön, dass SIE da waren!

Am Sonntagabend wurde dann in der Kirche Vollmarshausen der Ökumenische Abschlussgottesdienst gefeiert, der zahlreich besucht war und vom Ökumeneausschuß, Vikarin Michels und Pfarrerin Fugmann-Szugfill gestaltet wurde. An der Orgel war die wunderbare Musik von Maren Bultmann zu hören.

 

 

Nach vier Jahren war es endlich einmal wieder soweit:

Acht Frauen der Frauengruppe verbrachten mit Frau Grenzebach und Frau Wolfrom eine gemeinsame Freizeit auf dem Mitteltalhof in Kaufungen. Die bunten Schwedenhäuser waren eine gemütliche und hübsche Unterkunft für uns Frauen.

Jede der Frauen hatte ihren Taufspruch oder einen ihr wichtigen Bibelvers mitgebracht und mit diesem beschäftigten wir uns im ersten Teil der Freizeit. Ganz kreativ wurde dazu ein Bilderrahmen gestaltet.

Einzeln durfte jede der Frauen den Hoffnungsweg erkunden und man glaubt es nicht: die Schaukel als eine der Stationen hatte es allen am meisten angetan. Schaukeln mehr oder weniger hoch, machte alle wieder zu Kindern und glücklich.

Weiterhin beschäftigten wir uns mit der Entstehung und der Geschichte der vielen Bücher in der Bibel. Ehe sie aufgeschrieben wurden, waren sie ja zum Teil über Jahrtausende hinweg mündlich überliefert worden. Und wie das mit dem Weitererzählen von Geschichten so vonstattengeht, haben wir dann unter viel Gelächter selbst ausprobiert.

Mit dem Schirm bewaffnet, machten wir einen november-herbstlichen Spaziergang zur Königsalm, um dort gemütlich bei Kaffee und Kuchen einzukehren.

Zwei heitere und doch tiefsinnige Kurzfilme rundeten den letzten Abend ab. Begonnen haben wir den Tag stets mit einer Morgenandacht, einer Meditation und Morgenliedern. Beendet wurde der Tag mit einer Abendandacht und Rückschau auf den Tag, ehe der gemütliche Teil des Abends begann. Den ganzen Tag über begleiteten uns immer wieder Lieder aus dem EG+ und alle waren begeistert, was es für schöne Lieder und Lied-Texte in diesem Gesangbuch gibt.

Diese 12. Freizeit war für uns Frauen einmalig schön, von Harmonie, Unbeschwertheit, Gelächter und Fröhlichkeit begleitet. Der Abschied fiel uns nach den zwei Tagen richtig schwer, war es doch ein kurzes Herauslösen aus Alltag und Alleinsein.

Dankeschön, liebe Frau Grenzebach und liebe Frau Wolfrom für ihre liebevolle Vorbereitung und Ausführung der Freizeit mit viel Kreativität, Ideenreichtum und Flexibilität und für die Möglichkeit, dabei sein zu dürfen.

Für nächstes Frühjahr wurde gleich eine nächste Freizeit auf dem Mitteltalhof geplant.

Elisabeth Bartsch

Mit der Frage "Ist Ihnen und Euch die Kinder- und Jugendarbeit in der ev. Kirchengemeinde Vollmarshausen ein Herzensanliegen?" wurde der Kirchenvorstand, ehrenamtliche Mitarbeiter und Interessierte zur Zukunftswerkstatt am 16.03.2019 in die Arche eingeladen. Dieser Einladung folgten rund 17 Vollmarshäuserinnen, welche sich aus ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, Müttern und Kirchenvorsteherinnen zusammensetzten.

Aber warum machten sich diese Menschen überhaupt auf den Weg?

Der Grund war die zukünftige Gestaltung der Kinder- und Jugendarbeit bei uns im Ort. Der Umfang der Stelle der ev. Kinder- und Jugendarbeit wurde reduziert. Konkret heißt dies, die Stunden für unsere Gemeindereferentin Frauke Worttmann wurden gekürzt. Die Stelle hatte jahrzehntelang einen Umfang von 30-Wochenstunden und wurde von der Landeskirche mitfinanziert. Voraussetzung für den Zuschuss ist es, dass die Kirchengemeinde min. 2.000 Gemeindemitglieder hat. Durch den demografischen Wandel, weniger Taufen und Austritte ist Vollmarshausen leider unter die 2.000 Mitglieder gerutscht. Dementsprechend fehlen 50 % der Finanzmittel, daher wird es ab 2020 nur noch eine Stelle mit dem Umfang von 20-Wochenstunden geben.

Zu Beginn der Zukunftswerkstatt hat Kerstin Grenzebach den Teilnehmenden einen genauen Überblick über den Grund des Zusammentreffens und die Finanzen gegeben. Anschließend hat Frauke Worttmann vorgestellt, welches vielfältige Angebot in der Kinder- und Jugendarbeit zur Zeit in Vollmarshausen angeboten und angenommen wird und wie zeitintensiv die einzelnen Bausteine sind.

Angeregt von der Vorstellung übernahm Oliver Teufel (Referent der Landeskirche) die Moderation und gab uns direkt einen Arbeitsauftrag, welchen wir in Kleingruppen bearbeiteten und anschließend der Gruppe vorstellten. Dabei ging es darum, was uns an der Jugendarbeit besonders wichtig ist und welche Angebote wir uns in Zukunft wünschen.

Direkt nach der Mittagspause ging es weiter mit der Frage, welche Angebote könnten unserer Meinung nach verändert, gekürzt oder gar ganz gestrichen werden...

Bei all diesen Fragen kamen konstruktive Gespräche und wertschätzende Diskussionen zustande. Im Ergebnis konnten wir festhalten, dass durch die Umstrukturierung und durch weiteres ehrenamtliches Engagement 140 Jahresstunden eingespart werden können. Dazu zählt u. a., dass das Krippenspiel in Zukunft nicht mehr unter der Leitung von Frauke Worttmann stattfindet und dass die Mädchengruppe "Schräge Vögel" kein wöchentliches Angebot mehr sein wird, sondern zu der Form von Aktionstagen wechselt.

Ob durch die geplanten Änderungen die gewünschte Wirkung der Einsparung erzielt wird, werden wir in 2020 feststellen. Was jedoch klar ist, dass was wir eingespart haben, reicht jedoch nicht aus. Es müssen noch 40 weitere Jahresstunden eingespart werden.

Zum Abschluss des Tages wurde eine Aussage getroffen, der alle Anwesenden zustimmten. Diese lautet wie folgt: Egal wie es weiter geht haben wir die Hoffnung, dass die Kinder und Jugendlichen die Einsparungen nicht merken und weiterhin gern zu uns in die Arche kommen und neugierig sind mit uns neues zu entdecken.

Zu dieser Aussage passt sehr gut das Motto des Förderkreises "Kinder brauchen Wertschätzung und Raum zur Entfaltung". Daher wird auch dieser weiterhin tatkräftig versuchen durch Spendensammlungen die Jugendarbeit weiterhin mitzufinanzieren, damit keine weiteren Stundenkürzungen erfolgen.

Lena Riemenschneider

In bewegte und berührte Gesichter konnte man schauen beim Gottesdienst anlässlich der eisernen Konfirmation am 24. Oktober. Von den vor 65 Jahren 52 Konfirmierten waren 13 gekommen und erneut Gottes Segen zu erhalten. Der 26 bereits verstorbenen Mitkonfirmierten wurde gedacht und Kerzen angezündet. Der Gottesdienst wurde musikalisch wunderschön von Simone Kördel an der Orgel begleitet und einen extra für diesen Anlass zusammengestellten kleinen Frauenchor, der himmlisch klang. In der Predigt ging es darum, was das Alter mit einem macht und wie klug es doch, mit Vertrauen, Weisheit und Glauben das Leben anzugehen. Im Anschluss an den Gottesdienst feierten die Jubelkonfirmierten mit ihren Partner*innen in der Jukeboxx bei leckerem Essen weiter und verbrachten einen richtig schönen Tag miteinander.

Am vergangen Sonntag fand wie im letzten Jahr ein Familiennachmittag zu St. Martin statt. Er begann um 15 Uhr mit einem Mini-Gottesdienst mit Martinsanspiel, wo alle Anwesenden mitmachten. Im Anschluss ging es in die Arche zu Kaffee und Kuchen und verschiedenen Bastelstationen. Natürlich konnte man noch eine Laterne basteln, wenn man noch keine hatte. An den anderen Stationen gab es Eulen aus Kastanien oder Tonpapier, Sterne aus Butterbrotpapier oder Eisstielen und Nikoläuse aus Baumstämmen. Es wurde fleißig gepinselt, geschnitten und geklebt.
Um 17 Uhr trafen sich dann alle vor der Arche. Viele weitere Dorfbewohner stießen hinzu und begleitet von der Feuerwehr und angeführt von zwei Pferden ging der Laternenumzug los. Am Ende des zurückgelegten Weges war die Kirche, wo bereits der Förderkreis der Kinder- und Jugendarbeit mit Würstchen und Brezeln, sowie Glühwein und Punsch wartete.