Unser Brot für die Welt-Projekt 2018:  Ein guter Start ins Leben

Teil 3 von 5

Der indone­sische Staat hat zuletzt Gesundheitsstationen errichtet, in denen Frauen sicher entbinden können. Oftmals wird das Angebot nicht angenommen: „Die ausgebildeten Hebam­men in den Stationen stammen nicht aus den Dörfern“, erklärt Choirul Anang. „Deshalb gehen die Frauen lieber weiter zu den traditionellen Geburtshelferinnen, die sie kennen und denen sie vertrauen.“  Die ausgebildete Hebamme Jenni erzählt, dass sie vor allem gegen weit verbreitete Ängste ankämpfen musste.  Die Aufklärungsarbeit von CD Bethesda trägt Früchte. Jenni ist überzeugt davon, dass Hausgeburten in Mataru bald der Vergangenheit angehören werden: „Die Menschen erleben einfach, wie viel sicherer die Geburten hier sind. Und inzwischen haben wir auch die traditionellen Geburtshelferinnen auf unserer Seite.“